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ENO-Ratgeber
von Christa Hanten, Eckhard Supp und Eva Zwahlen
156 Seiten
Der zweite ABC-Band aus der Eno-Ratgeber Reihe hat drei Länder zum Gegenstand, die trotz aller Verschiedenheit doch große Gemeinsamkeiten aufweisen. Dazu gehören zum einen die Rebsorten, die Struktur des Weingesetzes und eine lange, gemeinsame Geschichte der Weinbauforschung. Es reicht, daran zu denken, dass die meistkultivierte deutsche Rebsorte Müller-Thurgau, von einem Schweizer gezüchtet wurde, dass das österreichische Weingesetz die meisten Bestimmungen enthält, die auch das deutsche Gesetz kennzeichnen.
Die Bände dieser ABC-Reihe – geplant sind noch Frankreich, Spanien/Portugal und Neue Welt – sind direkte Nachfolger der drei Enzyklopädien des italienischen, deutschen und österreichischen Weins, die der ENO-Verlag in den neunziger Jahren herausgegeben hat, und die zu Standardwerken geworden sind.
Im vorliegenden Band werden insgesamt 970 Fachbegriffe erklärt. Dazu gehören Rebsortennamen wie Riesling, Scheurebe, Chasselas oder Blaufränkisch, deren Entstehung und Verwendung beleuchtet wird. Dargestellt werden die wichtigsten Herkunftsbezeichnungen, die Anbaugebiete und die Begriffe des Weingesetzes.
Erklärt werden auch Fachbegriffe aus Weinbau und Kellertechnik wie anreichern, Barrique, malolaktische Gärung, Oxidation, Rebschnitt oder Terroir. Und natürlich dürfen populäre Begriffe wie der Federweiße, der Wiener Heurige, der Schweizer Gletscherwein nicht fehlen. Besondere Aufmerksamkeit gehört den Ausdrücken der Weinbeschreibung, über die der Konsument oft stolpert, ohne einleuchtende Erklärungen für sie zu finden.
Ergänzt wird das ABC durch Listen der wichtigsten (besten!) Erzeuger der drei Länder. Insgesamt 1.000 Namen – nach Anbaugebieten geordnet – garantieren ungetrübten Weingenuss. Die Auswahl wurde nach den Ergebnissen Tausender von Verkostungen getroffen, die das Internet-Weinmagazin Eno WorldWine (www.enobooks.de) beziehungsweise die drei Autoren in den letzten Jahren absolvierten.
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