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Die letzten 5 Beiträge

Montag, 31. Mai 2010, 20:02

von: dido

Hallo Stephan ich wurde von web de auch betrogen,vieleicht sollte man sich zusammen tun und ein Gerichtsverfahren einleiten,so das die Firma Web DE keine Online Verträge mehr vertriben darf.Es sind ja hunderte . Ich bin der erste der ein Anwalt zur verfügung stellt 8o

Samstag, 15. Mai 2010, 16:19

von: wandermalve (nicht registriert)

Habe auch endlosen Ärger mit web.de

Meine 3 Monate web.de Clubgeschenk ab 16.02.09 ging nahtlos automatisch in eine 12 Monate Mitgliedschaft über, weil ich versäumt hatte, zu kündigen. So weit so gut - ich habe das hingenommen, obwohl ich das nicht wollte.
Auf meine fristgerechte Kündigung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" mit Bitte um Kündigungsbestätigung reagierte web.de nicht.
Mit Ablauf der 12 Monate (16.02.2010) schrieb ich wieder einen Brief, dass ich das Vertragsverhältnis gekündigt habe und die Abbuchung für ein weiteres Quartal (16.02.-16.05.) stornieren würde. Dies brachte mir gleich am nächten Tag 12,- EUR Strafgebühr sowie die üblichen Drohungen per mail ein. Mein Telefonat mit dem Kundenservice eine Woche kostete mich wenigstens 2,- EUR und brachte mir die Information, dass die Kündigung erst zum 16.05. wirksam sei, eine kulanter Verzicht auf die Gebühren sei nicht möglich. Ein erneuter Brief an web.de mit dem Hinweis, dass meine Stornierung auch darfauf zurückzuführen sei, weil sie mir auf mein Kündigungsschreiben keine Antwort zum "nächstmöglichen Zeitpunkt" gegeben hatten, brachten nur erneute Drohungen über Mahngebühr und Zugangssperrung per mail.
Aufgrund dieser drohender Leistungsverweigerung und meines Ärgers überwies ich nur für 2 Monate im Voraus, also 10,- EUR und schrieb dies in einem Brief. Nach kurzer Zeit Zugangssperre, Mahngebühren, Zinsen, inzwischen 30 Schriftwechsel und Bayerischer Inkassodienst will nun 85,- EUR.
Meine Recherge im Netz brachte mir die Information, dass die Verbraucherzentrale in Sachsen e.V. empfiehlt, solche ungewollten Jahremitgliedschaften gleich anzufechten und "auf die Unterlasungserklärung von web.de gegenüber der Berliner Verbraucherzentrale zu verweisen." Das hätte ich wohl gleich tun sollen.
Wer hat Erfahrungen dazu? Bin für kontruktive Tipps dankbar.

Montag, 1. Februar 2010, 14:30

von: Yankee (nicht registriert)

Der Ärger mit web.de scheint nicht auf zu hören...

HILFE, jetzt hat es mich auch getroffen:



Mein selten genutzter Freemailaccount war deaktiviert und liess sich nicht öffnen.
Also eröffnete ich eben einen neuen. Dies ging aber nur durch die Bestrellung des WEB.DE CLUBS, den ich gar nicht wollte.
Als ich nach Fertigstellung feststellte, dass dies kostenpflichtig ist, hab ich das sofort wieder storniert. Das war im August letzten Jahres.
Jetzt kommt ohne Rechnung oder Mahnung ein Schreiben von einem Inkassobüro.
Angeblich war die Stornierung nie angekommen, obwohl ich es per web.de Email Einschreiben dort hin schickte.
Web.de ist nach aktueller Rücksprache uneinsichtig und besteht auf der Forderung, ich geb die Sache jetzt den Anwalt.
Das sind doch allesamt unseriöse Betrüger in meinen Augen. Leute, ich sag Euch: FINGER WEG VON WEB.DE !!!

Mittwoch, 9. September 2009, 16:15

von: krümelmonster

Der Gesetzgeber muss dringend eingreifen! Ich verstehe eh nicht was die Privatandresse eines Kleinunternehmers im Impressum zu suchen hat!? Kontodaten sollten generell erst nach getätigtem Einkauf im Shop sichbar werden und Adressen sollten über Postfächer laufen.Sicherlich kann man auch hier nicht 100% vorbeugen aber die Gefahr, daß schamlos Datenklau betrieben wird, wird etwas gemildert. Aber am schönsten finde ich die Sache mit deinem Geburtstag :thumbsup: (siehe Stephans Beitrag)

Donnerstag, 11. Juni 2009, 17:06

von: Stephan

Ärger mit dem Internetdienstleister web.de

Heute mal ein Thema ganz ohne Fußball, Bücher und so, sondern mal etwas über private Auseinandersetzungen, Gegner dabei ist das Unternehmen web.de. Das Problem dabei ist, dass es bei web.de, und übrigens auch bei vielen anderen Internetdienstleistern, ohne größere Probleme möglich ist, mit fremden Daten einen Vertrag abzuschließen. Oftmals kann man sogar schon direkt die entsprechenden Dienstleistungen nutzen und jemand ganz anderes bekommt die Rechnungen und Mahnungen ins Haus. Der Grund dafür ist, dass die Daten für die in Anspruch genommenen Leistungen, zu der bei der Registrierung angegebenen Mail-Adresse geschickt werden, während die Mahnungen dann an die richtige Anschrift gehen. Durch diese Verfahrensweisen ist es jeder Person möglich, sich Leistungen auf dem Namen Dritter zu erschleichen und die Internetdienstleister spielen dabei gern die Unschuldigen. Zu meinem Problem mit web.de habe ich folgenden Brief an Verbraucherschutzmagazine wie z.B. WISO geschickt.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weiß nicht, ob dieses Thema bei Ihnen bereits behandelt wurde, aber ich möchte Ihnen trotzdem darüber schreiben, da es mich stört, wie in Deutschland mit Daten umgegangen wird.

Ich, als selbstständiger Betreiber von Internetseiten (darunter auch ein Onlineshop), bin dazu verpflichtet, viele Daten im Internet freizugeben. Nun kommt es dadurch immer wieder vor, dass andere Internetnutzer diese Daten nutzen, um Verträge auf anderen Webseiten abzuschließen. Dabei kommen diesen Betrügern die nicht vorhandenen Kontrollmechanismen vieler Seitenbetreiber zu gute. Dies möchte ich Ihnen gerne an einem Fall erklären, der erstmals nicht mich als Privatperson, sondern unser Unternehmen betrifft.

Am 16. September 2008 hatten wir eine Abbuchung der Firma web.de über 105,36 Euro auf unserem Firmenkonto. Die angebliche Kundennummer dabei lautet K19390609, die dazugehörigen Vertragsnummern V19680751 und V19680486. Keiner wusste etwas mit dieser Abbuchung anzufangen und nach zwei Wochen ergebnisloser Recherche, auch web.de selbst verweigerte dazu die Aussage, buchten wir zum Ende des Monats den Betrag zurück. Da wir kein Vertragsverhältnis mit web.de eingegangen waren, sahen wir die Sache als erledigt an.

Nun aber flatterte uns eine Mahnung von web.de ins Haus. Sofort schnappte ich mir das Telefon und versuchte, die Angelegenheit telefonisch zu klären. Dies wies sich aber als unmöglich heraus. Damit über den Vertrag gesprochen werden darf, muss die im Vertrag angegebene Anschrift und das im Vertrag angegebene Geburtsdatum genannt werden. Da das Geburtsdatum aber nicht mit meinem übereinstimmt, durfte die Servicemitarbeiterin keine Angaben zu Vertragsinhalten machen. Als ich darum bat, mir den Vertrag per Post zuzuschicken, wurde ich darauf verwiesen, dass dies per Mail bereits geschehen sei. Natürlich durfte sie mir nicht die im Vertrag genannte Mail-Adresse nennen, aber nachdem ich ihr meine privaten und geschäftlichen Mailadressen nannte, konnte sie mir zumindest sagen, dass diese nicht darunter sei. Außerdem erklärte sie mir, dass, wenn ich nicht die im Vertrag angegebenen Daten nennen könnte (angeblich wegen des Datenschutzes), ich eine Zusendung der Vertragsinhalte per Post nicht einfordern dürfte. Natürlich könnte man an dieser Stelle noch erwähnen, dass web.de keinen Support per Mail sondern nur per kostenpflichtiger Hotline anbietet. Aber ein Blick über die vielen Beschwerden, die im Internet zu diesem Unternehmen zu finden sind, zeigt schon, wie dort gearbeitet wird. So wollte mir die Vorgesetzte der Serviceabteilung, zu der ich mich während des Gesprächs verbinden lies, mir doch Allenernstes weiß machen, dass ich nun erstmal beweisen müsste, dass ich kein Vertragsverhältnis eingegangen bin. An der Stelle wurde mit Lügen und Einschüchterungsversuchen gearbeitet, um zu verschleiern, dass die eigentliche Beweispflicht bei web.de liegt (ich und Frau B., Chefin der Serviceabteilung, werden mit Sicherheit keine Freunde mehr). So stellte ich nun Strafanzeige gegen das Unternehmen web.de wegen Betrugsverdachts und werde die Angelegenheit zudem unserem Anwalt übergeben.

Das Problem ist nur, dass diese Vorfälle immer wieder vorkommen werden, da viele Internetseiten regelrecht Betrüger einladen. Um z.B. bei web.de einen Vertrag zu schließen, sucht man sich von einer Webseite (kleine Onlineshops bieten sich da besonders an) die Anschrift und die Kontodaten heraus. Diese gibt man nun bei Vertragabschluss mit web.de an und kombiniert dies mit einem ausgedachten Geburtsdatum und einer eigenen Mailadresse (es gibt da ja auch genug unseriöse Anbieter, die Mail-Adressen ohne Prüfung herausgeben). Nun bekommt man per Mail die gesamten Vertragsdaten zu einem Vertrag zugesandt, der eine ganz andere Person betrifft. Der wirkliche Kontoinhaber erfährt erstmal nichts, bis zum nächsten Kontoauszug. In der Zeit kann natürlich der Betrüger unter fremden Namen und unter Mithilfe des Providers auf fremden Namen etliche weitere Betrügereien ausführen, z.B. Massenmails versenden oder einen Onlineshop betreiben, der nur Geld kassiert und keine Ware verschickt. Genug Zeit dürfte ihm ja bleiben, da Unternehmen lieber bei ahnungslosen Personen und Unternehmen versuchen Geld einzuklagen, als deren Rechte zu schützen. Denn auf die Frage zum web.de-Service, ob der Vertrag wenigstens bis zur Klärung ruht, wurde mir erklärt, dass mich das nichts anginge, da ich nicht mal mein Geburtsdatum kennen würde.

Es würde mich freuen, wenn Sie verstärkt auf diese Problematik hinweisen könnten, damit die Verbraucher regelmäßig ihre Kontoausgänge auf unberechtigte Abbuchungen kontrollieren. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass Unternehmen wie web.de sehr oft mit solchen Dingen durchkommen, da die Beträge bei vielen nicht ins Gewicht fallen und außerdem auch viele den Überblick verloren haben.

Gerne stehe ich Ihnen auch für weitere Fragen zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Stephan Trosien



Dazu möchte ich noch einmal anmerken, dass jeder von uns davon bedroht ist, ebenfalls in einen Rechtsstreit mit einem Interdienstleister zu geraten, ohne jemals mit diesem etwas zu tun gehabt zu haben. Viele Webmaster, wie eben ich auch, müssen persönliche Daten im Impressum angeben. Aber nicht nur dort lauern die Gefahren. Professionelle Datensammler (ja, dass ist ein echter Berufszweig geworden) stehen überall mit angeblichen Gratisgewinnen (denkt nur an die schicken neuen Autos in Einkaufszentren und auf Jahrmärkten, für die man nur einen Schein ausfüllen muss), um dann hinter mit Euren Informationen Geld zu verdienen. Betrüger zahlen gern für diese Datensammlungen…

Mich hat dieses Thema schon recht oft betroffen, da ich, wie andere Internethändler auch, Namen und Kontodaten veröffentlicht habe. Da man diese Daten ohne Probleme mit einer eigenen Mail-Adresse und einem falschen Geburtsdatum kombinieren kann, reicht dass schon aus, um sich mal für ein, zwei Monate kostenlos Webspace zu besorgen oder einen Zugang zu einem Pornokanal. Im Grunde stehen einem unbegrenzt viele Möglichkeiten offen. Schaut Euch einfach selbst mal um, wie einfach es ist, bei Internetdienstleistern Leistungen einzukaufen. Kontrollen gibt es nur sehr selten und sind scheinbar auch nicht gewollt. Denn wer am Ende zahlt, ist den meisten Internetdienstleistern egal, Hauptsache es kommt was rein in die Kasse…