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Geschrieben von Stephan am 11. April 2017

Mal wieder ohne Punkte kehrte die Mannschaft vom VfB Oldenburg aus Wolfsburg heim. Gegen die zweite Vertretung des Bundesligisten setzte es vor 328 Zuschauern trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung eine 2:4-Niederlage.

Die Jung-Wölfe gingen bereits in der 14. Minute durch Sebastian Stolze in Führung, doch ein direkt verwandelter Freistoß aus knapp 18 Metern von Andi Pollasch getreten (36. Minute) sowie ein wuchtiger Schuss von Thorsten Tönnies (52.) brachten die Oldenburger zurück ins Spiel. Danach lief jedoch nicht mehr viel zusammen. Stattdessen traf zunächst Marcel Reichwein zum Ausgleich ins VfB-Tor und danach waren dann auch noch Malcolm Badu (76.) und Elvis Rexhbecaj (86.) erfolgreich. Die letzten zwanzig Minuten musste der VfB dabei mit einem Mann weniger auskommen, da der bereits gelb verwarnte Laurel Aug nach einem Tackling vorzeitig von Schiedsrichter Fynn Kohn zum Duschen geschickt wurde (71.). Eine überharte Entscheidung, die für das Oldenburger Spiel nicht gut war.

„Wir wollten heute kompakt stehen und durch gute Organisation ins Spiel kommen. Das haben wir über weite Strecken des Spiels auch gut gemacht. Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir durch die Umstellung in der Pause sogar noch stabiler. Wir gehen dann in Führung und lassen uns auch vom Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen. Durch den Platzverweis fehlte uns ein Spieler und dann hat die individuelle Klasse der Wolfsburger Spieler den Ausschlag gegeben“, äußerte sich VfB-Trainer Dietmar Hirsch zu der Niederlage.

Auch im Heimspiel gegen den SV Drochtersen/Assel ohne Punkte

Schon eine Woche zuvor stand der VfB Oldenburg nach dem Schlusspfiff mit leeren Händen da. Vor heimischen Publikum – ganze 1.411 Zuschauer waren ins Marschwegstadion gekommen – ging das Spiel gegen den SV Drochtersen/Assel mit 1:2 verloren. Zudem gab es mal wieder einen Platzverweis, dieses Mal für Dino Fazlic in der 79. Minute. Besser können es Wettfreunde machen, die mit dem Angebotscode für bet365 auf die Spiele der Oldenburger setzen können. Zum Zeitpunkt des Platzverweises lagen die Gastgeber nach dem frühen Gegentreffer von Sven Sören Zöpfgen aus der siebenten Spielminute nur mit 0:1 hinten. Doch beim Versuch, den Ausgleich zu erzielen, agierten die VfB-Offensive über die gesamte Spieldauer viel zu einfallslos. Die Lücke in der tiefstehenden Gästeabwehr ließ sich einfach nicht finden. Stattdessen kam der SVD/A mit einem Mann mehr auf dem Feld in der 84. Minuten zum zweiten Treffer. Nach einem Missverständnis zwischen Andi Pollasch und Torhüter Fabian Klinkmann konnte der kurz zuvor eingewechselte Danny-Torben Kühn zum 0:2 treffen. Joshua Adomako konnte zwar nach einer feinen Kombination mit Conrad Azong noch auf 1:2 verkürzen, doch kurz darauf pfiff Schiedsrichter Kevin Rosin die Partie ab.

Partnerfrühstück war ein voller Erfolg

Besser lief es dagegen zwischen den beiden Spielen abseits des Platzes. Zum Partnerfrühstück am vergangenen Freitag waren 40 Gäste gekommen, die sich über das sportliche Geschehen beim VfB Oldenburg austauschten und ihre Netzwerke vertieften. Dabei wurde noch einmal klargestellt, das am mittelfristigen Ziel dritte Liga festgehalten werden soll. „Grundsätzlich wird es auch dabei bleiben, aber wir wollen es mit einer Politik der kleinen Schritte erreichen und uns mit der Unterstützung unserer Partner kontinuierlich entwickeln“, so Oldenburgs Geschäftsführer Philipp Herrnberger.

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