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Geschrieben von Stephan am 6. September 2018

Die Saison hat gestartet, der Kampf um den DFB-Pokal und um den Titel des Deutschen Meisters geht in die nächste Runde. Die ersten Spiele sind bereits abgehakt, Vermutungen auf mögliche Gewinner lassen sich allerdings noch nicht treffen – doch träumen lässt sich ja. Dies jedenfalls laut des ungarischen Trainers Pal Dardai des Berliner Erstligisten Hertha BSC. Sieben Wochen lang stand der Trainer in den Vorbereitungen des Teams auf dem Feld, um die Jungs fit für die neue Saison zu machen. Er gesteht auf einer Pressekonferenz, dass er vom Pokalsieg für Hertha träumt. Das erste Spiel gegen die Eintracht Braunschweig war ein Erfolg, der erste Schritt ist somit getan. „Es heißt Step by Step. Wir wollen so weit kommen, dass man träumen kann“, so Dardai.

Erstes Spiel geschafft

Das erste Spiel im Kampf um den DFB-Pokal ging für die Berliner gut aus. Gegen den Drittligisten Eintracht Braunschweig konnte am 21. August 2018 ein 2 zu 1 erzielt werden. Das Team tritt erstmalig in neuer 3-4-3-Formation auf, die seit dieser Saison auf dem Strategieplan des Teams steht. Die Leistung war gut, aber wackelig, bangten die Fans in den letzten zehn Minuten des Spiels doch noch angespannt um den Ausgang. Sie mussten nicht in die Verlängerung und stehen nun in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Als nächstes geht es gegen den Zweitligist SV Darmstadt 98. Dardai zeigt sich positiv gestimmt, bisher wären es immer faire Spiele vor guter Kulisse gegen die Darmstädter gewesen.

Die Rolle der Bundesliga

In der letzten Saison hat Hertha es auf einen mittelmäßigen Platz 10 in der Bundesliga gebracht. Doch es hat sich viel getan bei den Berliner Jungs, und zwar ist nicht nur das Budget von 40 auf 17 Millionen Euro geschrumpft, auch einige Trainer und Spieler sehen ab dieser Saison anders aus. Mit einigen Spielern, wie Dennis Jastrzembski und Muhammad Kiprit mit ihren jungen 18 und 19 Jahren, sowie dem 22-jährigen Mittelfeldspieler Marko Grujic, der für ein Jahr vom FC Liverpool geliehen wurde, wird die Hertha durch insgesamt vier Spieler-Zuwächse zum jüngsten Team der Liga. Durch den jungen Elan gepaart mit Erfahrung und Führung der Stammkräfte soll es für die Berliner rosig werden, die auch nach der verbesserungswürdigen Leistung beim Wettanbieter William Hill vertreten sind, wobei sie auch dort natürlich keine Konkurrenz für Dauerfavoriten Bayern München sind.

Ostkurve Olympiastadion
Hertha_BSC_Olympiastadion_Choreo_2013‘ by Frankinho (CC BY 2.0)

Sieben Wochen Vorbereitung

Über sieben Wochen hat Pal Dardai mit seinem Team trainiert, meist auf dem angestammten Übungsplatz, doch auch in Trainingslagern in Neuruppin und in Schladming. Dabei wurde neben Trainingseinheiten für die körperliche Fitness auch der Teamgeist gestärkt, der für ein besseres Teamplay sorgen soll. Auch der Taktik und neuen Strategie des Trainers wurde einiges an Zeit gewidmet. Neue Herangehensweisen, Schritte und Vorgehen wurden entwickelt. In allen Bereichen soll das Team nun fit sein.

Die Chancen

Für eine tatsächliche Einschätzung der Chancen für das Berliner Team ist es noch zu früh. Erst in ein paar Spielen der Saison stand das Team auf dem Feld unter Druck, was sich im Vergleich zu Vorbereitungsspielen auf die Leistung niederschlägt. Dardai zeigt sich vorsichtig und behauptet, sie wollen so weit kommen, dass man wieder vom Pokal träumen könne. In der Saison 2016 schaffte es Hertha bereits unter der Leitung von Dardai, der bereits seit 2015 das Team trainiert, ins DFB-Pokal-Halbfinale, scheiterte jedoch gegen Borussia Dortmund. 2017 sah es um das Berliner Team mager aus, die bereits in der zweiten Runden gnadenlos gegen den jetzigen Zweitligisten 1. FC Köln verloren.

Noch ist es zu früh, um an das DFB-Pokal-Endspiel im Berliner Olympiastadion zu denken. Hertha-Trainer Pal Dardai geht mit einer „Schritt-für-Schritt“-Strategie heran und träumt vom Pokalsieg. Wie wahrscheinlich dieser Traum ist, wird sich in den kommenden Spielen zeigen.

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