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Die deutsche Bundesliga ist finanzstark, die englische Premier League ist jedoch monetär sicherlich einige Levels über den Deutschen. Das liegt nicht nur an der Fußballleidenschaft der Briten, sondern auch an einigen finanzpolitischen Hintergründen. Womit setzen die Top-Teams der Premier League jedoch Summen um, die letztlich zu einem Gesamtumsatz der Liga von mehr als 4,5 Milliarden britischen Pfund, etwa 5 Milliarden Euros, führt? Was macht britische Teams zu solchen Umsatzbringern?

Old Trafford Quelle: Pixabay

Finanzkräftige Investoren machen Top-Umsätze möglich

Der Aufschwung vieler Vereine in der Premier League ist auch dem Einfluss ausländischer Investoren geschuldet. Das sind etwa Buchmacher im Fußballbereich, aber auch Investoren ohne direkte Verbindung zum Spitzensport. Dank relativ liberaler Regelungen ist es Investoren aus Drittländern möglich, in Clubs zu investieren oder diese sogar ganz aufzukaufen. Viel Medieninteresse brachte etwa die Übernahme des Londoner Clubs FC Chelsea, der vor einigen Jahren vom russischen Milliardär Roman Abramowitsch gekauft wurde. Seitdem flossen mehr als 1,7 Milliarden Euro in den Aufbau und Kauf neuer Spieler des Vereins. Während FC Chelsea das wohl prominenteste Beispiel für den Einstieg ausländischer Investoren ist, gibt es viele andere Clubs der Premier League, bei denen kapitalkräftige Dritte aus dem Ausland eingestiegen sind. Beispielsweise besitzt der amerikanische Unternehmer Stan Kroenke circa 66,83 Prozent aller Anteile von FC Arsenal, was dem Verein etwa 500 Millionen Euro einbrachte.

Zahlungskräftige und zahlreiche Fans

Dass es nicht bei bloßen Übernahmen zur Finanzierung der Mannschaft bleibt, zeigen die Premier League Mannschaften angesichts der gefüllten Stadien eindrucksvoll. Allein bei FC Arsenal sehen den Spielen im Schnitt ungefähr 66.000 Menschen im Stadion zu, was das Gelände praktisch vollkommen auslastet. Dass die Tickets außerdem durch die hohe Auslastung in der Regel teurer verkauft werden können, spielt ebenfalls eine Rolle. Natürlich ist auch der Verkauf von TV-Rechten ein riesiger Faktor für das starke Budget der britischen Top-Vereine. Besonders wichtig für die hohe Liquidität der Spitzenclubs Englands ist jedoch auch der Verkauf von Merchandise wie auch die Aufmerksamkeit des Auslands. Das ist natürlich primär deshalb möglich, weil die Erfolge der Spitzenvereine auch im Ausland sehr groß sind. Die Premier League beheimatet gleich vierzehn der 30 bestverdienenden Clubs der Welt. Dank durchschlagender Erfolge in der Champions League und der UEFA Europa League wird Spitzenfußball vor allem mit den besten Clubs der Premier League assoziiert. Beispielsweise sind die Quoten für Manchester City gerade sehr gut, ein Sieg anderer Mannschaften wirkt eher unwahrscheinlich. Es liegt daher im Trend, etwa Fanartikel vom Champions League Sieger Manchester United zu tragen.

Das schafft Unterschiede im Budget der Premier League Clubs, die sich dann auf die spielerische Leistung auswirken. Es wirkt en vogue, Kleidung der britischen Spitzenclubs zu tragen, mit denen man sich gerne identifiziert. Fanartikel und der Umsatz durch Kunden im Ausland tragen maßgeblich dazu bei, dass die Premier League Vereine 57 Millionen Pfund Gewinn (das entspricht etwa 63 Millionen Euro) machen konnten.

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