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Geschrieben von Stephan am 3. März 2021

Fußball ist für viele Länder der Nationalsport schlechthin. Die Fußball-Europameisterschaft und die Fußball-Weltmeisterschaft sorgen für wahrliche Massenwanderungen, wenn die Fans in die jeweiligen Länder reisen, um ihrer Lieblingsmannschaft zuzujubeln. Viele sehen Fußball als einen einfachen Sport, dabei fließt mehr Strategie in jede Runde, als die meisten denken. In diesem Artikel sehen wir uns die Ähnlichkeiten zwischen Fußball und Strategiespielen etwas genauer an.

Schach
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1. Disziplin und Training

Für Strategiespiele muss man nicht wirklich üben, oder? Wer sich schon einmal ein Schachturnier oder die neue Netflix-Serie „Das Damengambit“ angesehen hat, weiß, wie viel Training und Übung eigentlich in diese Spiele fließt. Genauso wie Fußballspieler mehrere Stunden wöchentlich trainieren, müssen sich auch Strategiespieler vollends auf ihr Training konzentrieren. Die damit verbundene Disziplin kann Spieler durchaus an ihre Grenzen treiben. In den USA trainieren College-Spieler bis zu 30 Stunden in der Woche und das neben ihren anderen Verpflichtungen. Damit sieht die 60-Wochen-Stunde vieler Ärzte weniger beängstigend aus. Gleichzeitig müssen sich Strategiespieler und Fußballspieler langen Spielzeiten stellen, in denen sie womöglich nichts zu tun haben. Viele Fußballspieler trainieren lange und hart und dürfen dennoch niemals die Bank verlassen, während Schachspieler oftmals Stunden auf ihren Auftritt in einem Turnier warten. Wenn die Runde schlussendlich beginnt, konzentrieren sich beide auf ihr Unterfangen und dürfen sich von keinen Gedanken ablenken lassen. Die dafür notwendige Selbstdisziplin ist für viele eine schwierig erlernte Fähigkeit.

2. Die Entschlossenheit und der Weg zum Sieg

Sport wird vom Ehrgeiz der Spieler angetrieben und verdient sein Geld mit dem Wetteifern der Teams. Nur die besten kommen im Sport voran und nur wenige schaffen es bis an die Spitze der Ligen: Nicht jeder Spieler kann ein David Beckham werden. Genauso schwierig und konkurrenzbetont sind Strategiespiele, denn auch sie nehmen Zeit und Geduld in Anspruch. Wer es unter die besten schaffen und einen Pokal gewinnen will, braucht das Durchhaltevermögen und die Entschlossenheit der Champions, die vorher den Sieg erstanden hatten. Auch die Fans der Spieler brauchen diese Ausdauer, wenn sie mitfiebern und auf den Sieg ihrer Mannschaft hoffen ‒ in seinem Buch „Kaperfahrten“ zeigt Marco Bertram wie weit dieser Ehrgeiz Teilnehmer bringen kann. Egal, ob Strategiespieler oder Fußballer, beide müssen im Endeffekt aus ihren Fehlern lernen und Gefühle des Frustes vergessen können. Nur wer auch wirklich nach vorne blickt und sich trotz Niederlagen nicht unterkriegen lässt, wird schlussendlich der Gewinner eines Pokals.

Skat
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3. Die Erinnerungsfähigkeit à la Memory

Im Englischen gibt es den Begriff „Muscle Memory“ ‒ unsere Muskeln behalten stets ihre erlernten Fähigkeiten bei. Auch wenn wir nicht wöchentlich eislaufen oder skifahren gehen, können wir uns in den kalten Wintermonaten an die Stunden im Schnee erinnern und düsen wieder über die Piste. Ähnlich wie bei Memory lernen Fußballspieler Methoden kennen und auswendig, bevor sie versuchen, ihre Gegner zu besiegen. Gerade im Laufe des Wettkampfes kann es schwierig sein, die richtige Entscheidung zu treffen ‒ je öfter die Spieler ihre Tricks geübt haben, desto schneller und erfolgreicher können sie diese selbst in den stressigsten Momenten abrufen. Ganz so, als würde das Fußballfeld aus Mustern wie bei Memory bestehen. Ähnlich verhält sich unser Gehirn bei Kartenspielen: Muster, Schema und Strukturen werden erlernt, bis wir sie im Schlaf beherrschen. Wenn einige Menschen Blackjack online spielen, lernen die Spieler oft sogar kurze Rechnungen und Reihenfolgen auswendig, um einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern zu besitzen. Wenn sie sich daran erinnern können, welche Karten noch nicht gespielt wurden, behalten sie die Oberhand. Das trifft bei allen Blackjack-Varianten, die online angeboten werden, zu. Besonders in der Online-Welt der Spiele entscheiden rapide Rechnungen oft das Ergebnis.

4. Die Symmetrie zwischen Verstand und Körper

Fußballer müssen schnell und aufmerksam sein, aber bringt man ihren Sport mit Intelligenz in Verbindung? Eher nicht. Trotzdem ist Fußball ein Sport, der von der Auffassungsgabe und dem Wissen der Spieler dominiert wird. Natürlich müssen nicht alle Spieler gleich Physiker sein, um sich auf dem Feld behaupten zu können, je mehr sie jedoch über ihr eigenes Team und ihre Gegner wissen, desto besser können sie sich im Wettkampf behaupten. Fußballspielen bedeutet, Taktiken richtig einzusetzen, Spieler richtig zu positionieren und die Schwachstellen des Gegners auszunutzen. Die damit einhergehende Strategie macht den Unterschied zwischen einem Gewinn und einer Niederlage. Nicht umsonst verbringen Teams so viel Zeit mit ihren Trainern, denn nur Mannschaften, die ideal auf ihre Turniere vorbereitet sind, holen den Pokal nach Hause.

Risiko
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5. Das Erkennen von Grenzen

Wie oft wurde ein Fußballspiel bereits gewonnen, weil ein Spieler eine schnelle Entscheidung traf und Risiken einging? In den Trainingsstunden werden zahlreiche Szenarien diskutiert und die Mannschaft geschult ‒ jedoch kommt es im hitzigen Augenblick zu einer schnellen Entscheidung, die für viele ein Risiko bedeutet. Plötzlich wird die Verteidigung zum Angriff und ein einziger Spieler entscheidet über das Spielergebnis. Nur die Spieler, die ihre Grenzen wirklich kennen, können solche Risiken eingehen und die Mannschaft im Endeffekt zum Sieg führen. Wer schon einmal Carcassonne, das berühmte Brettspiel gespielt hat, kennt den Einfluss einer mit Risiko behafteten Entscheidung. Entweder wurden gerade die Punkte für den Sieg erzielt oder man hat haushoch verloren. Würden wir Spiele spielen, wenn sie uns nicht bis an unsere Grenzen trieben?

Fazit

Fußball und Strategiespiele sind gar nicht so verschieden, wie wir denken. Die richtigen Entscheidungen und das rigorose Training spielen eine gravierende Rolle, wenn es um den Sieg geht. Fußball ist eben doch kein einfacher Sport.

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