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Geschrieben von Stephan am 2. August 2022

Deutschland verdiente sich den Sieg gegen Frankreich mit Teamgeist und Engagement und zog damit ins Traumfinale dieser Europameisterschaft gegen England ein. Die Mannschaft war taktisch ausgezeichnet aufgestellt, konnte sich auf Kapitänin Popp verlassen und darf für das so wichtige Endspiel auch wieder auf Bühl hoffen.

Ball auf Spielfeld
Foto: Pixabay.

Turnier-Bilanz gegen England

Die DFB-Frauen siegten bereits in einem EM-Finale und in Wembley. Zudem bewies das Team einmal mehr, zu welcher taktischen Flexibilität es imstande ist. Von den hochgelobten, schnellen französischen Außenangreiferinnen war in diesem wichtigen Halbfinale kaum etwas zu sehen. Das zeigt, dass viel von dem, was sich die Deutsche Mannschaft rund um Bundestrainerin Voss-Tecklenburg vorgenommen hatte aufgegangen war.


Dies EM wurde lang ersehnt und bietet den Sportlerinnen auf dem Rasen nun die Aufmerksamkeit und Beachtung, welche sie sich schon lange wünschen. Vor ausverkauften Stadien das Rund ins Eckige befördern, dafür haben sich die Spielerinnen lange vorbereitet. Und immer mehr Fußballfans begeistern sich inzwischen auch für den Frauenfußball und setzen sich in diesem Zusammenhang mit dem beleibten Sportwetten Bonus Österreich auseinander. Wie das Finale letztlich ausgeht, bleibt allerdings offen, doch die Reaktionen auf die bisherige Leistung der DFB-Mannschaft bleibt positiv. Voss-Tecklenburg beschrieb den Verdienst ihrer Mannschaft als gemeinschaftlichen und großartigen Teamerfolg.

Frau mit Deutschlandfahne
Foto: Pixabay.

So verlief das Spiel für die Spielerinnen

Frohms kassierte gegen Frankreich ihr erstes Gegentor bei der EM, daran trug sie allerdings keine Schuld. Dianis Schuss von der Strafraumgrenze sprang vom Pfosten an den Rücken der Torhüterin (44.). In den Statistiken wird es trotzdem als Eigentor gezählt.

Gwinn stand unter Strom und war angriffslustig unterwegs. Sie lief vorrangige Cascarino viele Bälle ab und nervte eine der bis dahin besten Spielerinnen des Turniers so sehr, dass diese nach einer Stunde ausgewechselt wurde.

Hendrich, die Controllerin im deutschen Spiel begann aufmerksam, verlor jedoch den Faden. Ließ vor dem Ausgleich Diani zu lange gewähren (34.), hielt dafür aber, ohne Zögern, ihr Gesicht in einen Schuss von Bacha (63.).

Magull glänzte dieses Mal nicht mit Offensivzauber, hatte allerding einen Riesenanteil am 1:0, da sie bei Huths Flanke Renard von Popp wegzog (40.).

Linda Dallmann (ab 68. für Magull) war fleißig, fand aber nicht so gut ins Spiel wie gegen Österreich, verpasste aber in der 90. Minute frei stehend das K.o. für die Französinnen.

Popp war mit ihren Toren Nummer fünf und sechs im fünften EM-Spiel eine herausragende Kapitänin und die logische Wahl bei der „Spielerin des Spiels“. Popp ging mit voller Überzeugung im Spiel voran. Sie ließ sich von der Aufgabe, Renard im eigenen Strafraum zu blocken, nicht vereinnahmen. Unvergleichlich, wie sie bei Huths Flanken zweimal in den Ball ging, um die Tore zu erzwingen.

Brand als Ersatz für Bühl: Die 19-Jährige spielte in ihrer ersten EM-Partie von Beginn an überraschenderweise auf der rechten statt auf der linken Seite. Sie war darin bemüht, die taktische Selbstbeherrschung im Rückwärtsgang zu halten und verschaffte damit Huth vor dem 1:0 die Chance zu flanken. Nach der Pause setzte sie ihre Schnelligkeit offensiv mutiger ein. Man könnte jedoch bemängeln, dass sie etwas zu zaghaft bei ihrem Abschluss kurz vor dem 2:1 agiert.

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