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Zu Beginn des vergangenen Jahres brachten Thomas Franke, Marko Hofmann und Matthias Löffler das Buch ‚50 Jahre 1. FC Lokomotive Leipzig‘ heraus. Dieses war dann auch gleich so erfolgreich, dass zu Weihnachten die leicht erweiterte zweite Auflage nachgeschoben wurde. Um etwas mehr zu diesem Werk zu erfahren, stand nun Matthias Löffler für einige Fragen zur Verfügung.

Hallo Matthias, im vergangenen Jahr habt Ihr Euer Buch ‚50 Jahre 1. FC Lokomotive Leipzig‘ herausgebracht. Könntest Du kurz darauf eingehen, wir ihr die Geschichte eures Vereins aufgearbeitet habt?

Uns wurde Anfang 2015 bewusst, dass am 20. Januar 2016 der Namenstag ist. Als VfB Leipzig existiert der Verein schließlich seit 1893. Nach vielen Irrungen und Wirrungen wurde es dann schließlich 1966 der 1. FC Lok. Zu einem halben Jahrhundert musste ein Buch entstehen. Da wir alle drei Vollzeit arbeiten und auch ehrenamtlich unterwegs sind, blieb nur die Option eines Bildbandes. Aber auch da steckt eine riesige Menge Arbeit drin. Wir wollten alle wichtigen und auch sportlich tragischen Ereignisse abbilden. Einleitende Kapiteltexte und die Bildunterschriften bieten dann die nötigen Informationen bzw. Anekdoten.

50 Jahre 1. FC Lokomotive Leipzig Hattest Du am Anfang gedacht, dass das Buch am Ende so umfangreich – mit 336 Seiten und über zwei Kilogramm Gewicht – werden würde?

Durch das Konzept, was wir erarbeitet hatten, wurde relativ schnell klar, dass es eine umfangreiche Sache wird. Bei einem ordentlichen Bildband muss auch das Format stimmen. Die zweite Auflage ist auch 16 Seiten dicker als die erste. Hinzu kamen die Ereignisse aus dem Jubiläumsjahr und neue Fundstücke etwa aus Barcelona.

Wie seid Ihr an das ganze Fotomaterial gekommen und wie sind die Kontakte zu den Fotografen und Archivaren entstanden?

Meine Mitstreiter Thomas und Marko sind bereits gut mit Fotografen und Agenturen vernetzt. Ansonsten haben wir vielerorts auf gut Glück angefragt und uns auch in Kellern durch diverse Kisten gewühlt.

Welche Reaktionen habt Ihr bisher auf euer Werk bekommen?

Vor allem Lob. Das freut uns natürlich. Es ist ja auch etwas, das jeder gern aus dem Schrank holt und sich nochmal die schönsten Fotos anschaut und dann daran denkt, wie er oder sie damals mitgefiebert hat. Auf kleine Fehler in der Erstauflage haben uns ehemalige Spieler aufmerksam gemacht. Obwohl wir mit Ehemaligen alles geprüft hatten, ist dann doch ein wenig durchgerutscht. Aber das ist nicht ungewöhnlich.

Wie sehen Deine oder Eure Pläne für die Zukunft aus, ist eventuell schon wieder was in Planung?

Tatsächlich! Dieses Jahr wird die Neuauflage von ‚neunzehn87‘ über die Saison 1986/87 erscheinen. Vor dreißig Jahren stand die Leipziger Bezirksauswahl schließlich im Europapokal-Finale. Dafür haben wir auch wieder gewühlt und neue Fotos entdeckt.

Matthias Löffler auf Spurensuche in Barcelona.
Matthias Löffler auf Spurensuche in Barcelona. Hier vor dem Camp Nou.

Und dann noch am Ende eine Frage zum 1. FC Lokomotive Leipzig. Glaubst Du an eine Rückkehr in den Spitzenfußball und in welchem Stadion glaubst Du, würde Lok dann die Heimspiele austragen?

Der alberne Profifußball am oberen Ende der Leiter ist nichts für mich. Da möchte ich nicht hin. Eine angenehme dritte Liga mit netten Auswärtsfahrten würde mich freuen. Für den 1. FC Lok gibt es ausschließlich das Bruno-Plache-Stadion. Es war, bleibt und ist die Heimat des VfB/1. FC Lok. Auch im Zentralstadion wurden große Erfolge gefeiert. Allerdings gehört dieses Kapitel der Vergangenheit an. Schöne Erinnerungen, die Zukunft liegt aber in Probstheida.

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