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Dem Bremer SV scheint in der entscheidenden Phase der Saison die Puste auszugehen. So ging das erste Relegationsspiel vor heimischer Kulisse gegen Atona 93 mit 0:1 verloren. Das Tor des Tages vor den 1.784 zahlenden Zuschauern gelang dabei AFC-Kapitän Nick Brisevac in der 70. Minute vom Elfmeterpunkt. Danach wurde es richtig hektisch auf dem Platz, in dessen Folge Altonas Chris Pfeiffer und Bremens Philipp Rockahr bei einer Rudelbildung aufeinander losgingen. Beide Spieler sahen von Schiedsrichter Lukas Benen die rote Karte (73.). Das nach dem Abpfiff ausgetragene Elfmeterschießen, welches präventiv für den Fall von Punkt- und Torgleichheit in der Abschlusstabelle der Relegationsspiele durchgeführt wird, gewann zwar der Bremer SV mit 8:7, jedoch steht der BSV trotzdem nach dem ersten Spieltag ohne Punkte dar. Weiter geht es für den BSV am kommenden Samstag (3. Juni) bei der ebenfalls noch punktlosen Mannschaft von Eintracht Northeim. Die Partie, bei der auch Wetten mit Gutscheinen von angebotscodes.de möglich sind, wird um 18 Uhr angepfiffen. Zeitglich treffen in der Adolf-Jäger-Kampfbahn Altona 93 und Eutin 08 aufeinander.

Auch Pokalfinale ging verloren – Im Elfmeterschießen der LTS Bremerhaven unterlegen

Ein Sieg im Pokalfinale schien für den Bremer SV reine Formsache zu sein, denn in der Saison hatte der BSV den Finalgegner LTS Bremerhaven in der Bremenliga deutlich mit 6:1 und 9:0 besiegt. Doch der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze und auch diese Spiele beginnen bei 0:0. Es ist zumindest schwer zu erklären, was an diesem Tag aus Sicht des Bremer SV schief lief. Es lag vor allem an der Defensive der LTS. Der Außenseiter stand tief und hielt den Ball weitestgehend vom einigen Kasten fern. Das dabei nach vor nichts lief, dürfte nach dem Spiel kaum jemanden interessieren. Wahrscheinlich dürfte der Heber von Jan-Niklas Kersten über dem aus dem Tor geeilten BSV-Keeper Christian Ahlers-Ceglarek die einzige Chance des Spiels gewesen sein (64.). Anders der BSV. Die Mannschaft Trainer Fabrizio Muzzicato agierte gut im Mittelfeld und erspielte sich etliche Möglichkeiten, ohne jedoch zwingend zu sein. 18 Eckbälle wurden sich auf diese Weise erarbeitet, nur halt keine Tore. Die besten Möglichkeiten hatten Fritjof Rahtjen, der kurz vor der Pause den Pfosten traf (43.), Philipp Rockahr, der gleich zwei Mal LTS-Keeper Marco Theulieres aus Nahdistanz prüfte (51., 58.) sowie erneut Rahtjen in der 90. Minute, dessen Schuss in höchster Not von Nils Laabs geblockt wurde.

So musste im Elfmeterschießen ein Sieger ermittelt werden, bei dem die Entscheidung erst mit dem 20. Schützen fiel. Zuvor hatte Theulieres den Versuch von Christian Schwarz abgewehrt, ehe dann Marcel Kwant die Nerven behielt und für den Außenseiter traf. Übrigens lag die Zuschauerzahl in diesem Jahr mit 1.512 Besuchern deutlich unter dem Vorjahreswert (2.134), was die Verantwortlichen des Verbands auf die unglückliche Terminierung an Herrentag schieben.

Die zwei Niederlagen schnell vergessen

Für den Bremer SV gilt es nun, die beiden bitteren Niederlagen schnell zu verarbeiten und dann wieder nach vorn zu schauen. Denn schon am kommenden Samstag steht das schwere Relegationsspiel bei Eintracht Northeim an. Das Spiel, welches unter der Leitung von Schiedsrichter Fabian Porsch stehen wird, wird um 18 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion angepfiffen.

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