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Geschrieben von Stephan am 11. Mai 2017

Es läuft mittlerweile wieder rund bei Eintracht Braunschweig und so ist es wenig verwunderlich, dass die Niedersachsen vor der Rückkehr in die erste Bundesliga stehen. Dabei hatte das Jahr 2017 für die Eintracht schlecht begonnen. In den ersten sechs Spielen hatte es von möglichen 18 Punkten nur zu sieben Zählern gereicht. Nur einmal konnte in diesem Zeitraum der Platz als Sieger verlassen werden (1:0 beim SV Sandhausen). Die Tabellenführung war dadurch erst einmal futsch, mit Platz vier drohte sogar das große Ziel aus den Augen verloren zu werden.

Doch die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht raufte sich wieder zusammen und es folgte eine gute Serie, bei der zwar immer nur knapp und das auch noch meist durch Treffer in der Schlussphase gewonnen werden konnte, doch auch für diese Siege gibt es bekanntlich drei Punkte. „Es ist eine Stärke, dass wir bis zum Schluss dranbleiben“, äußerte sich Lieberknecht dazu. Und durch den 3:1-Erfolg am vergangenen Montag gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Union Berlin schob sich die Eintracht mit einem Tor Vorsprung am Dauerrivalen Hannover 96 vorbei auf Platz zwei der Zweitligatabelle und entsprechend gut sehen auch die Quoten für die 2. Liga aus. Denn der zweite Rang bringt bekanntlich den direkten Aufstieg in die Eliteliga, die die Braunschweiger zuletzt im Jahre 2014 verlassen musste.

Zum Abschluss gegen die Kellerkinder Arminia Bielefeld und Karlsruher SC

Das Restprogramm meint es zudem gut mit der Eintracht. Am vorletzten Spieltag geht es zum Tabellenvorletzten Arminia Bielefeld (14. Mai, 15.30 Uhr) und am letzten Spieltag geht es gegen den bereits als Absteiger feststehenden Karlsruher SC (21. Mai, 15.30 Uhr). Sechs Punkte aus beiden Spielen sollten machbar sein. Für Hannover 96 wird es dagegen nicht ganz so einfach. Am Sonntag steht das Heimspiel gegen den Tabellenführer VfB Stuttgart an und zum Abschluss geht es eine Woche später zum SV Sandhausen. Vom Papier her liegt der Vorteil also klar bei der Eintracht. Und auch wenn es zum direkten Aufstieg nicht reichen sollte, so benötigt der deutsche Meiser von 1967 nur noch einen Punkt, um die Relegation zu erreichen. „Wir haben jetzt eine fantastische Ausgangslage“, zeigte sich Eintracht-Kapitän Ken Reichel am Montagabend entsprechend euphorisch.

Fehlen wird in der Schlussphase der Saison Maximilian Sauer, der sich im Spitzenspiel gegen Union Berlin eine Bandverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen hat. Die Verletzung beim Rechtsverteidiger wurde bei einer MRT-Untersuchung am Dienstag festgestellt.

Weichen für die neue Spielzeit werden gestellt – Kumbela und Boland bleiben

Egal wie die Saison endet, auch in der neuen Spielzeit 2017/18 werden Angreifer Domi Kumbela und Mittelfeldakteur Mirko Boland auf jeden Fall wieder das Trikot der Eintracht tragen. Die Verlängerung der Verträge wird am heutigen Mittwoch bekannt gegeben. Beide waren auch schon beim Bundesliga-Aufstieg 2013 mit dabei. Und der 33-Jährige Kumbela gibt auch klar die Marschrichtung für die beiden anstehenden Aufgaben vor: „Platz drei interessiert uns nicht. Wir sind schließlich Zweiter und wollen diese Position verteidigen.“

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