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Geschrieben von Stephan am 17. Mai 2017

Turbulente Zeiten hat der Eimsbütteler TV hinter sich. So verließ die erste und zweite Mannschaft nach dem Pokalsieg 2011 den Verein, da sich die Fußballer nicht mit dem Gesamtverein auf eine Aufteilung der Zahlungen vom DFB für das Erreichen der ersten DFB-Pokalrunde einigen konnte. So musste die A-Jugend gegen die SpVgg Greuther Fürth antreten (0:10) und später in der Landesliga um Punkte kämpfen. 2014 folge dann der Abstieg in die Bezirksliga.

Nach einem achten und einem zehnten Rang in der Bezirksliga West spielt der ETV in der aktuellen Spielzeit 2016/17 wieder oben mit und hat vor dem letzten Spieltag noch Außenseiterchancen auf den Aufstieg. Es darf jedoch weder der SV Bergstedt gegen die zweite Vertretung des TSV Sasel noch die TuS Berne beim Walddörfer SV gewinnen. Und natürlich müssen die Eimsbütteler selbst drei Punkte beim Glashütter SV holen. Es ist kein leichtes Unterfangen, doch vielleicht können die ETV-Spieler und -Fans am Sonntag gegen 17 Uhr in Norderstedt die Rückkehr in die Landesliga feiern.

5:1-Erfolg gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst II

Dass die Mannschaft von ETV-Trainer Ingo Glashoff überhaupt noch eine Restchance auf den Aufstieg hat, hat diese vor allem der guten Moral und der kämpferischen Einstellung am vergangenen Freitag zu verdanken. Gegen die zweite Vertretung des HSV Barmbek-Uhlenhorst lief lange Zeit nichts nach Plan. Vor allem Kapitän Sven Hellmund erwischte keinen guten Tag. Bereits nach fünf Minuten verlor er als letzter Mann das Leder an seinen Gegenspieler Patrick Lüth, der dann nur wenig Mühe hatte, das Spielgerät an ETV-Keeper Nick-Morten Motzke vorbei ins Tor zu schieben. Und fünf Minuten vor der Pause rückte Hellmund erneut als letzter Mann in den Mittelpunkt, als er seinen Gegenspieler von den Beinen holte und von Schiedsrichter Hseng Kith Nilsson Havemann die berechtigte rote Karte sah.

Im Grunde lief an diesem Abend unter Flutlicht alles gegen den Eimsbütteler TV. Doch in der Pause raffte sich die Mannschaft noch einmal auf und Glashoff stellte auf eine Dreierkarte um, um keine Offensivkraft zu verlieren und dem Glück auf die Sprünge zu helfen. BU hatte zwar nach dem Wiederanpfiff gleich wieder zwei sehr gute Tormöglichkeiten durch Hammed Nawaz, die Keeper Motzke entschärfen musste, doch danach drehte sich langsam das Spiel wie das Glücksrad an einem Roulettetisch. Zunächst gelang Jasper Hölscher nach gut einer Stunde Spielzeit der Ausgleich, als der Angreifer den Ball aus spitzen Winkel im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Das Selbstvertrauen und das Glück, wie es auch ein Besuch bei Onlinecasinos-Schweiz.com einfordert, kehrten wieder zurück. Die Heimmannschaft war nun präsent und glaubte an die eigenen Stärken. Dies sollte BU in der Folgezeit auch zu spüren bekommen. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich wurde der eingewechselte Kim-Michael Schultze im Strafraum gelegt. Den anschließenden Strafstoß versenkte Ersin Kücük wie bei einem Zug an einer Slotmaschine im Casino sicher (66.). Nun ging es Schlag auf Schlag. In der 68. Minute schickte Schultze Hölscher auf die Reise, der das Spielgerät geschickt am gegnerischen Keeper vorbeibrachte. Weitere vier Minuten später gelang Samuel Olayisoye das 4:1. Und den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann Hammed Umer Nawaz in der 79. Minute. Fünf Tore in knapp zwanzig Minuten und das alles in Unterzahl.

In Norderstedt kann noch der Aufstieg gelingen

Die gezeigte Leistung aus dem zweiten Spielabschnitt gilt es nun mit in den letzten Spieltag zu nehmen. Der Anpfiff auf dem Platz des Glashütter SV (Poppenbütteler Straße 272, 22851 Norderstedt) wird um 15 Uhr ertönen. Und falls das Glück auf Seiten des ETV sein sollte, könnte schon bald wieder der Landesliga-Fußball nach Eimsbüttel zurückkehren.

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