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Geschrieben von Stephan am 8. Juni 2023

Nach seiner Rückkehr in die Bundesliga hat Timo Werner kürzlich kritische Worte bezüglich seiner Zeit in der englischen Liga verlauten lassen. In diesem Artikel machen wir Sie mit den wichtigsten Hintergrundinformationen vertraut.

Die Gründe für das Aus in der Premier League

Timo Werner konnte sich bei Chelsea nicht durchsetzen, was letztendlich zu seinem Abschied vom Verein führte. Der deutsche Fußball-Nationalspieler begründete seine Entscheidung unter anderem mit dem mangelnden Vertrauen des damaligen Trainers Thomas Tuchel. Zunächst hatte Werner einen vielversprechenden Start bei Chelsea, in dem er Tore erzielte und überzeugend spielte. Doch nach einiger Zeit schien Tuchel aus der Sicht von Werner zu vergessen, was der Stürmer geleistet hatte. Dies empfand der Nationalspieler als unfair.

Die Premier-League-Saison begann Werner unter Trainer Frank Lampard, der jedoch später durch Tuchel ersetzt wurde. Der 26-Jährige erklärte, dass es ganz normal sei, dass ein Trainer bestimmte Spieler bevorzuge. Dennoch hatte Werner das Gefühl, nicht genug wertgeschätzt zu werden. Seine geringere Einsatzzeit und seine steigende Unzufriedenheit wurden auch durch die Verpflichtung von Stürmerstar Romelu Lukaku verstärkt. Lukaku war 2021 zu Chelsea gewechselt und wurde schnell zu einer wichtigen Ergänzung im Team. Werner fühlte sich dadurch nicht mehr ausreichend berücksichtigt und nannte diese Phase den „härtesten Moment“ für ihn.

Auch privat lief es für Timo Werner in seiner Zeit beim FC Chelsea nicht wirklich rund. Inmitten der Pandemie fiel es ihm schwer, die soziale Isolation zu verarbeiten. Kürzlich hat Werner zugegeben, dass ihm ein gewohntes Umfeld mit Familie und Freunden sicherlich in dieser schwierigen Phase gutgetan hätte.

Ein weiterer Grund für Werners Misserfolg war seine fehlende Freude am Fußball. Er entschied sich daher, zurück in die Bundesliga zu RB Leipzig zu wechseln, um dort wieder Spaß am Spiel zu finden. In seiner ersten Saison bei Chelsea erzielte er sechs Tore in 35 Premier-League-Spielen, während es in der zweiten Saison nur noch vier Treffer in 21 Partien waren.

Das Kapitel FC Chelsea ist beendet.
Das Kapitel FC Chelsea ist beendet. Foto: pixabay.com.

Die Rückkehr zu RB Leipzig

Der Transfer zurück in die Bundesliga wurde von vielen Fans in Deutschland mit Sehnsucht erwartet. Pünktlich zum Start in die 60. Bundesliga-Saison war es dann so weit: Die Rückkehr von Werner zum Bundesligisten RB Leipzig wurde offiziell verkündet. Rückblickend war es für den 26-Jährigen eine goldrichtige Entscheidung den langfristigen Vertrag bis 2026 zu unterschreiben, denn der Stürmer findet langsam aber sicher zu alter Stärke zurück und spielt eine entscheidende Rolle im Aufschwung von RB Leipzig.

Nach seiner Rückkehr zum Verein im letzten Sommer hatte Werner zunächst Anlaufschwierigkeiten und musste sich von einer Verletzung erholen, die ihn die Teilnahme an der Weltmeisterschaft kostete. Davon ließ sich Werner aber nicht entmutigen – ganz im Gegenteil: Er arbeitete mit Hochdruck an seinem Comeback.

Mit insgesamt 111 Bundesliga-Toren ist Werner der Top-Torschütze von RB Leipzig. Werner ist zudem der jüngste Spieler, der die Marke von 200 Bundesliga-Einsätzen erreicht hat. Trainer Marco Rose lobte ihn kürzlich als wichtigen Spieler, der dem Team Tiefe und eine besondere Qualität verleiht.

Es scheint so, als gewinne Werner mit seinen jüngsten Bundesliga-Toren und der wiedererlangten Fitness sein Selbstvertrauen zurück. Der Stürmer ließ zuletzt verkünden, dass er mit Leipzig weiterhin oben angreifen möchte und den FC Bayern und Borussia Dortmund unter Druck setzen möchte. Mit Werner in Top-Form besteht für die Leipziger Fans Grund zur Hoffnung und sie können davon träumen, dass der aktuelle Aufwärtstrend fortgesetzt wird.

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